Informations-Architektur
Die Erarbeitung einer tragfähigen Informations-Architektur ist obligatorisch. Schließlich wird damit das logische Fundament für die gesamte SharePoint-Anwendungen gelegt.
Bei der Einführung von SharePoint gibt es grundsätzlich 2 Ansätze. Der breite Rollout von SharePoint für viele Benutzer mit wenig Tiefe. Oder ein qualitativer Ansatz, bei dem spezifische SharePoint-Anwendungen einer bestimmten Nutzerschaft angeboten werden. Häufig finden wir auch eine Kombination aus beiden Ansätzen.
Site-Struktur
Das erste was wir aus Benutzersicht sehen ist eine sogenannte Website-Sammlung. Diese beherbergt wiederum Websites und in den Websites befinden sich Listen und Bibliotheken. An den Website-Sammlungen werden Berechtigungen aufgehängt, die sich nach unten vererben.
Eine tragfähige Site-Struktur ist wie ein Plan für ein Industrie-Gelände, das nach und nach bezogen wird. Die einzelnen Gebäude stellen die SharePoint-Anwendungen dar, die Stockwerke die Website-Sammlungen und die Räume die einzelnen Websites.
Mit einer geplanten Site-Struktur lässt sich jede Anfrage von Benutzern zu SharePoint Anwendungen gezielt einordnen. Die Site-Struktur verhindert unkontrollierten Wildwuchs und bildet die Grundlage für ein transparentes Berechtigungskonzept.

Metadaten
SharePoint nutzt das Prinzip der Metadaten um Informationen und Dokumente höherwertiger zu qualifizieren. Dadurch werden Informationen besser organisiert, gefunden und visualisiert.
Um diese Qualität und Transparenz der Informationen unternehmens- oder organisationsweit verfügbar zu haben, sollte ein Standard-Schema für Metadaten konzipiert und in Folge gelebt werden. SharePoint Server bietet einen Meta-Data-Hub mit dem Metadaten zentral bereitgestellt und in der gesamten SharePoint-Farm genutzt werden können.
Vorlagen
Das von MS-Office bekannte Prinzip der Vorlagen verwendet SharePoint auch für komplette Listen, Bibliotheken und Websites. Insbesondere für den breiteren Einsatz für viele Benutzer bietet dieses Vorlagen-Prinzip Standardisierung. Dadurch finden sich Benutzer besser zurecht, die entstehenden Daten sind einheitlich strukturiert und entprechend aussagekräftig.
Es gibt noch mehr
Die o.g. Bereiche sind zwar die Wichtigsten, dennoch nur ein Teil einer vollständigen Informations-Architektur.